50 Jahre Erdgas Münster
Offizieller Festakt der in Münster ansässigen Ferngasgesellschaft: 160 geladene Gäste feiern das 50-jährige Firmenjubiläum
Münster, 26.10.2009 – „Es war eine gute und weitsichtige Entscheidung, dass sich 1959 die Gründungsgesellschafter der Erdgas Münster zusammenfanden, um Erdgas als Energieform nutzbar zu machen“, kommentierte Oberbürgermeister Markus Lewe die Gründung der Erdgas Münster GmbH vor 50 Jahren in seiner Stadt. Erdgas Münster bilde seitdem eine Konstante in der münsterschen Firmenlandschaft. Unter dem Motto „Gestern – Heute – Morgen“ waren am vergangenen Freitag im Bröker’s Speicher No. 10 anlässlich des Festakts zum 50-jährigen Firmenjubiläum mehr als 160 geladene Gäste zusammen gekommen.
„Erdgas Münster ist ein Unternehmen, das immer bereit war, gesellschaftliche Verantwortung mit zu übernehmen“, unterstrich Lewe die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt und die Region. Er freue sich außerdem, dass mit der Teilbelieferung der Stadtwerke Münster durch Erdgas Münster seit kurzem zwei bedeutende Wirtschaftsunternehmen zusammenarbeiten.
Dr. Rainer Seele, Aufsichtsratsvorsitzender der Erdgas Münster GmbH, betonte in seiner Festrede den wichtigen Beitrag des heimischen Erdgases für die deutsche Energieversorgung. „Auch in den kommenden Jahrzehnten werden Öl und Gas eine zentrale Rolle für unsere Versorgungssicherheit spielen“, so Seele. Investitionen in die Förderung unkonventioneller Vorkommen und der weiteren Erschließung von Tight Gas-Lagerstätten [Anmerkung: Als „Tight Gas“ wird Erdgas bezeichnet, das in sehr kompaktem, nahezu undurchlässigem Gestein eingelagert ist.] würden zukünftig den Beitrag der heimischen Erdgasproduktion zum Gasverbrauch in Deutschland sichern. Er sehe gute Perspektiven für das deutsche Erdgas und damit auch für Erdgas Münster als Partner der Produzenten.
Andreas Gonschor, Geschäftsführer der Erdgas Münster GmbH, beschrieb in seiner Rede, wie trotz zahlreicher Hindernisse die deutsche Erdgasförderung und damit auch die Erdgas Münster in den vergangenen 50 Jahren eine erfolgreiche Entwicklung nehmen konnten. Er verwies aber auch auf die Herausforderungen von Heute, die aus der Regulierung auf nationaler und internationaler Ebene sowie den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Gaswirtschaft resultieren. Mit Blick auf die Zukunft betonte Gonschor, dass die Perspektive für das deutsche Erdgas stimme. Durch die beste CO2-Bilanz unter den fossilen Energieträgern biete Erdgas in Kombination mit innovativer Technik sehr gute Chancen für die Erreichung der Klimaziele. Gonschor verwies beispielhaft auf die vielversprechenden Entwicklungen bei dezentralen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung und Gasbrennwertkesseln. Erdgas Münster werde auch in Zukunft das deutsche Gas sicher, effizient und wettbewerbsfähig dem Markt und den Kunden zur Verfügung stellen.
Für den Festvortrag war Professor Horst W. Opaschowski, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, nach Münster gekommen. Zwar konnte der Zukunftsforscher die Entwicklung der Gaspreise nicht vorhersagen, sein Festvortrag entwarf jedoch ein so konkretes Bild von Morgen, dass man zeitweise die oft besagte Stecknadel hätte fallen hören können.
Unter den geladenen Gästen waren neben den Mitarbeitern der Erdgas Münster GmbH und der Erdgas Münster Transport GmbH & Co. KG Vertreter der Gesellschafter der Erdgas Münster GmbH, Kunden, Geschäftspartner sowie Repräsentanten von Verbänden.
